Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2016
Martin Luther: Der zweifelhafte Freiheitsheld
Der Inhalt:

Die Spur von Franziskus

von Knut Henkel vom 26.02.2016
Der Papst an den Orten maximaler Gewalt und Hoffnungslosigkeit in Mexiko: Keine Vertröstung, sondern Aufstand gegen die Kräfte des Todes

Papst Franziskus hat bei seiner Reise durch Mexiko, das der Zahl nach zweitgrößte »katholische« Land, den Finger auf gravierende gesellschaftliche Wunden gelegt. Er suchte die Orte maximaler Gewalt, maximaler Einschüchterung und Verzweiflung auf. Franziskus redete der politischen Klasse öffentlich ins Gewissen. Der von den Volksmassen umjubelte große Kommunikator Franziskus, ein Latino aus Rom, ließ sich nicht von Nettigkeiten der Mächtigen oder vom Protokoll beirren. Das schreiende Elend der Migranten, die Diskriminierung der indigenen Minderheit war genauso sein Thema wie Gewalt gegen Frauen und der Terror der Kartelle. Offen bleibt, ob sein Weckruf von der Zivilgesellschaft aufgegriffen wird.

Vor der Kathedrale von San Cristóbal de las Casas tief im Süden Mexikos hat die Dorfgemeinschaft von Shulvó eine kleine Zeltstadt aufgebaut. Auf einem

PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 20.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen