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Die Spur von Franziskus

Der Papst an den Orten maximaler Gewalt und Hoffnungslosigkeit in Mexiko: Keine Vertröstung, sondern Aufstand gegen die Kräfte des Todes
von Knut Henkel vom 26.02.2016
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Papst Franziskus hat bei seiner Reise durch Mexiko, das der Zahl nach zweitgrößte »katholische« Land, den Finger auf gravierende gesellschaftliche Wunden gelegt. Er suchte die Orte maximaler Gewalt, maximaler Einschüchterung und Verzweiflung auf. Franziskus redete der politischen Klasse öffentlich ins Gewissen. Der von den Volksmassen umjubelte große Kommunikator Franziskus, ein Latino aus Rom, ließ sich nicht von Nettigkeiten der Mächtigen oder vom Protokoll beirren. Das schreiende Elend der Migranten, die Diskriminierung der indigenen Minderheit war genauso sein Thema wie Gewalt gegen Frauen und der Terror der Kartelle. Offen bleibt, ob sein Weckruf von der Zivilgesellschaft aufgegriffen wird.

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