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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2016
Martin Luther: Der zweifelhafte Freiheitsheld
Der Inhalt:

Börsenbeben

von Wolfgang Kessler vom 26.02.2016
Das Finanzsystem wankt, die Weltwirtschaft kriselt, ein neuer Crash wird vorhergesagt. Doch noch ist die Wende möglich
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Die Aktienkurse brechen immer wieder ein, die Ölbranche zittert, China steckt in der Krise, die USA melden schwache Wirtschaftsdaten, und manche Großbanken weisen Verluste aus. Crash-Propheten sehen sich bestätigt. In der Tat sind Einbrüche an den Börsen oder auch Bankenpleiten wahrscheinlich, wenn die Entwicklung so weitergeht. Doch noch ist es nicht so weit. Noch ist Rettung möglich – aber nur dann, wenn die Regierungen endlich Politik machen und diese nicht weiter den Zentralbanken überlassen.

Seit der Finanzkrise versorgen die Zentralbanken die Welt mit billigem Geld – in der Hoffnung, die Unternehmen und Verbraucher investierten es in die reale Wirtschaft. Zwar konnten die Zentralbanker die Staatsschuldenkrise in Europa entspannen, weil sie die Zinsen niedrig hielten und zudem ankün