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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2013
Die Entscheidung
Nach dem Rücktritt des Papstes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Mitten unter den Menschen

vom 22.02.2013
Die Taufe: Walter Schilling, Begründer der Offenen Jugendarbeit im Osten, verstand sie nie als trockene Amtshandlung
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An einem kalten Wintertag in diesem Februar ist er beerdigt worden: Walter Schilling. 800 Menschen waren ins thüringische Braunsdorf gekommen, vom Punk bis zum Kirchenchef. Sie nahmen Abschied von dem Pfarrer und Theologen, der für sie und viele andere entscheidend wichtig war in ihrem Leben. In Jeans und Jesuslatschen wollte er seinen letzten Weg antreten, mit einer Schachtel »Karo«-Zigaretten in der Hosentasche. So lebte und so ging er: als einer, der wie kein Zweiter für die Ausgegrenzten, Erniedrigten und Unterdrückten lebte. In der tiefsten DDR-Zeit. Sein Freund Wolfgang Musigmann, der heute Schillings Idee in der »Offenen Arbeit« in Erfurt fortsetzt, hat ein Buch herausgegeben mit dem Titel »Offene Arbeit. Selbstauskünfte«. – Folgende Erinnerungen von Walter Schilling an eine Taufe sind darin festgehalten: