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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2013
Die Entscheidung
Nach dem Rücktritt des Papstes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Leben wiedie Aussortierten

von Birgit-Sara Fabianek vom 22.02.2013
Albert Koolen ist katholischer Priester. Sein Geld verdient er als Schichtarbeiter. Warum?
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Albert Koolen ist ein komischer Vogel, finden seine Kollegen. Als er vor drei Jahren anfing, für eine große Autovermietung am Düsseldorfer Flughafen zu arbeiten, wusste er bei einigen Wagen nicht einmal, wo sich das Zündschloss befand. Er hat nie ein Auto besessen. Wenn er Frühschicht hat, steht er nachts um drei Uhr auf, setzt sich in seinem kleinen Zimmer aufs kunstlederne Sofa, schlägt die Beine übereinander und die Bibel auf, betet und nimmt um halb fünf den ersten Zug von Krefeld nach Düsseldorf. Im Mietwagenzentrum am Flughafen kontrolliert er Tag für Tag um die fünfzig Autos, die zurückgegeben werden, darunter »echte Luxusschlitten«, wie er sagt. Seine Aufgabe ist es, zu schauen, ob das Navi funktioniert, den Tank zu überprüfen und die Wagen auf Beschädigungen zu checken. Die Kunden wissen nicht, dass er ein kath