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Gewalt im Namen des Gesetzes

Der Protest gegen die Neonazis in Dresden am 13. Februar endete friedlich. Doch Polizei und Justiz gehen oft hart gegen friedliche Demonstranten vor, die gegen Rechtsradikale demonstrieren
von Bettina Röder vom 22.02.2013
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Solange die sich hier alle gut benehmen, bleibt’s ruhig«, sagt der junge Polizist und klappt laut den Fond seines Dienstwagens zu. Damit meint er nicht nur die Nazis aus ganz Deutschland, die heute Abend hier aufmarschieren wollen, sondern auch die Demonstranten, die das verhindern. Polizeiautos, so weit das Auge reicht, stehen am frühen Nachmittag dieses 13. Februar vor der Dresdner Kreuzkirche. Sie wirken seltsam bedrohlich, ein Kontrast zu den Schneeflocken, die leise vom Himmel fallen, und der Leere ringsumher. Fünf Besucher sitzen etwas verloren im großen Kirchenschiff, die Straßen um die Kreuzkirche sind so gut wie menschenleer. Das soll sich nach gut vier Stunden ändern. Da haben sich mehr als 10 000 Menschen vor der Kreuzkirche versammelt, um anschließend eine Menschenkette rund um die Altstadt zu bilden. Auffällig viele junge Menschen sind gekommen.

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