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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2013
Die Entscheidung
Nach dem Rücktritt des Papstes: Was sich in der katholischen Kirche ändern muss
Der Inhalt:

Die Leere und das Du

von Sabine Klar vom 22.02.2013
»Warum ich mich nicht in allem auflösen möchte, sondern in der Liebe eins sein will«: Erfahrungen in der Zen-Meditation
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Zazen(das stille Sitzen)fällt mir im Moment schwer, weil ich lieber beten würde, und das ist trotz aller Ähnlichkeiten doch etwas anderes. Zumindest stellt es sich in meinem Denken und Erleben als etwas anderes dar. Beim Zazen verschwindet das »Du«,das mir im Gebet so aktiv und intensiv erscheint.

Im Zazenentwickelt sich zuweilen eine große »Trockenheit« – ich sitze da, kämpfe mit Rückenschmerzen und immer wiederkehrenden Gedankenschleifen, bin sozusagen ganz auf mich gestellt und bringe nichts zustande. Dann schließe ich die Augen – und plötzlich ist »Es«da. Es zeigt sich ein Lächeln – in mir, um mich? Die Gedankenschleifen werden zu Satzfetzen, die ich ihm sage und auf die es Antwort zu geben scheint. Es wird warm und weich in mir.

Manchmal glaube ich, dass Zazen ein