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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2010
Die Wutprobe. Frauen weltweit: Was sie verbindet, was sie trennt
Der Inhalt:

Mitmenschen, nicht Gegner

von Andrea Krogmann vom 26.02.2010
Ein Jerusalemer Hospiz betreut Juden, Muslime und Christen
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»Uns schickt man Menschen, die keiner so gerne hat, das ist eben unsere Aufgabe«, sagt Monika Düllmann. Aidspatienten, Krebspatienten mit psychischen Erkrankungen »und alle anderen, die sonst schwierig unterzubringen sind«, so die Josefs-Schwester und Direktorin des katholischen Saint Louis Hospitals in Jerusalem. Ein Haus, in dem Juden, Christen und Muslime zusammenleben und wo die Lebensqualität jedes kranken Menschen an erster Stelle stehen soll.

In den 1980er-Jahren, als man noch wenig über Aids wusste, seien die meisten Aidspatienten in dieses Haus zum Sterben gekommen, so erinnert sich Schwester Monika. Damals war sie als freiwillige Helferin erstmals im Saint Louis. Das wurde ihr, wie sie scherzend erklärt, »zum Verhängnis«: »Mich hat der gefährliche Or