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Liebe Leserin, lieber Leser,

von Britta Baas vom 26.02.2010
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es vergeht kein Tag, an dem unsere Redaktion nicht mit dem aktuellen Skandal in der römisch-katholischen Kirche konfrontiert wird. Wir berichten auch in dieser Ausgabe wieder über das Thema »sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche«. Diesmal werden wir sehr persönlich. Zwei Priester erzählen, welche ganz neuen Gedanken sie sich jetzt machen, wenn sie ihrem Beruf nachgehen. Und eineFrau, die als Kind von ihrem Onkel missbraucht wurde, hielt es nach Jahren des Schweigens nicht mehr aus: Sie schrieb vor wenigen Tagen einen Brief an den Mann, der ihr Leben prägte. Diesen Brief stellte sie uns zur Verfügung – und bat, unerkannt bleiben zu dürfen. Kollege Hartmut Meesmann sprach lange mit ihr. Er kennt natürlich auch ihren Namen. Doch wir garantieren den Schutz von Menschen, die uns informieren. Gleichzeitig prüfen wir immer deren Glaubwürdigkeit. Hier bestand kein Zweifel: Die Geschichte ist echt (Seite 51).

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