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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2010
Die Wutprobe. Frauen weltweit: Was sie verbindet, was sie trennt
Der Inhalt:

Einer oder drei?

von Karl-Heinz Ohlig vom 26.02.2010
Wie kann der souveräne Gott Mensch werden? Für das griechische Denken ist die Trinitätslehre die Antwort
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Die Lehre von dem dreieinen oder dreifaltigen Gott erscheint als eines der Essentials des christlichen Gottesglaubens. Damit ist die Überzeugung verbunden, dass Jesus Christus menschgewordener Gott ist. Und tatsächlich gibt es für diese Überzeugung eine sehr alte Tradition in der griechischen und lateinischen Kirche.

Seit aber die Theologie auch mit historisch-kritischen Methoden betrieben wird, ist diese Eindeutigkeit infrage gestellt. Vor allem in seinen Anfängen kennt das Christentum keine trinitarische Gottesvorstellung und auch kein Gottsein Jesu; ebenso verhält es sich im frühen syrischen Christentum; auch bei römischen Bischöfen findet sich noch im 3. Jahrhundert eine Abneigung gegen diese Entwicklung.

Die Bibelwissenschaft zeigt, dass Jesus den alttestamentlichen