Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2010
Die Wutprobe. Frauen weltweit: Was sie verbindet, was sie trennt
Der Inhalt:

Behindertenwerkstätten unter Druck

von Claudia Mende vom 26.02.2010
Sie konkurrieren mit Billigproduzenten in Fernost und sollen ihre Mitarbeiter fit machen für den ersten Arbeitsmarkt
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Stumm stehen die gewaltigen Maschinen da, wie ein schweigender Vorwurf. Kein Klappern, kein Surren ist zu hören. In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe im Münchner Süden stehen acht Maschinen zur Metallfertigung still. Stattdessen ist in der Gruppe von Rudi Eberl Verpacken angesagt. Drei Männer und eine Frau packen Ersatzteile für Lastwagen von MAN ordentlich in Kartonagen: Karton auffalten, Ersatzteil einlegen, zuklappen, mit Klebestreifen verschließen. Etikett drauf und fertig. Am Nachbartisch werden Elektronik-Bauteile in Plastiktüten sortiert, ebenfalls für MAN. Die Fertigung für BMW und MAN macht einen wichtigen Bestandteil der Produktion aus.

Eberl, in Jeans und bedrucktem T-Shirt, schafft lieber an »seiner« Maschine, aber wenn es sein mu