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Behindertenwerkstätten unter Druck

Sie konkurrieren mit Billigproduzenten in Fernost und sollen ihre Mitarbeiter fit machen für den ersten Arbeitsmarkt
von Claudia Mende vom 26.02.2010
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Stumm stehen die gewaltigen Maschinen da, wie ein schweigender Vorwurf. Kein Klappern, kein Surren ist zu hören. In der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe im Münchner Süden stehen acht Maschinen zur Metallfertigung still. Stattdessen ist in der Gruppe von Rudi Eberl Verpacken angesagt. Drei Männer und eine Frau packen Ersatzteile für Lastwagen von MAN ordentlich in Kartonagen: Karton auffalten, Ersatzteil einlegen, zuklappen, mit Klebestreifen verschließen. Etikett drauf und fertig. Am Nachbartisch werden Elektronik-Bauteile in Plastiktüten sortiert, ebenfalls für MAN. Die Fertigung für BMW und MAN macht einen wichtigen Bestandteil der Produktion aus.

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