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»Zurück zum Juden Jesus«

von Manfred Görg vom 22.02.2008
Wer den Nazarener wiederentdeckt, darf sich nicht vom gemeinsamen Stammvater Abraham abwenden - und erst recht nicht vom Dialog mit dem Islam
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Beginnen wir mit dem Schluss-Satz. Dass »die Rückbesinnung der Kirche auf Jesus zu begrüßen sei«, klingt als Statement eines jüdischen Mitbürgers für christliche Ohren mehr als ungewöhnlich. Hatte sich doch das Thema »Jesus« im Dialog zwischen Juden und Christen fast 2000 Jahre als Tabuthema etikettieren lassen. So wenig wie Juden darauf aus sein konnten, den Jesus der christlichen Kirchen als »Sohn Gottes« anzuerkennen, so wenig konnten Christen ihren Heilsmittler bestenfalls als Rabbi tolerieren lassen. Und nun: Eine Rückkehr zu Jesus als einer Orientierungsfigur, mit der sich beide Religionen vom Ursprung her nahekommen sollen?

Für Christen, vertraut mit der anfänglichen, originären Überlieferung über die Eigenart der Botschaft des Jesus von Nazaret, ist es gleichwohl eine längst ersehnte Nachricht, dass es eine Wiederentdecku