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Unerwünschter Zug

von Stefan Seidel vom 22.02.2008
Eine fahrende Ausstellung erinnert an die Deportation der Juden per Bahn während der Zeit des Nationalsozialismus
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Nichts in dem glitzernden, neuen Leipziger Hauptbahnhof erinnert mehr daran, dass er vor 65 Jahren eine Station in den Tod war. Für Hunderte jüdische Kinder begann hier die Verschleppung in die Vernichtungslager im Osten. Ende Januar wurde daran für drei Tage erinnert. Der »Zug der Erinnerung« sprang für die gedächtnisschwache Deutsche Bahn ein. Und inzwischen ist er weitergereist.

In den acht Waggons des historischen Reichsbahnzuges sind Lebensläufe der insgesamt 1,5 Millionen per Bahn deportierten Kinder ausgestellt. Schonungslos wird auch die Verwicklung der Reichsbahn in den Holocaust dokumentiert. Seit 8. November vergangenen Jahres rollt dieser Zug durch Deutschland. Station macht er in allen großen deutschen Bahnhöfen, über welche damals Juden aus ganz Europa in den Tod geschleust wurden.

Der Andrang in Leipzig ist