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Unerwünschter Zug

Eine fahrende Ausstellung erinnert an die Deportation der Juden per Bahn während der Zeit des Nationalsozialismus
von Stefan Seidel vom 22.02.2008 Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
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Nichts in dem glitzernden, neuen Leipziger Hauptbahnhof erinnert mehr daran, dass er vor 65 Jahren eine Station in den Tod war. Für Hunderte jüdische Kinder begann hier die Verschleppung in die Vernichtungslager im Osten. Ende Januar wurde daran für drei Tage erinnert. Der »Zug der Erinnerung« sprang für die gedächtnisschwache Deutsche Bahn ein. Und inzwischen ist er weitergereist.

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