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Justizmorde zum Jahr des Drachens

von Thomas Seiterich vom 25.02.2000
Religionsverfolgung: Die staatliche Hatz auf Falun-Gong-Gläubige, Muslime und Untergrundkatholiken wird immer brutaler
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Das »Jahr des Drachens« begann mitten im Februar. Feuerwerke beleuchteten den Himmel über dem seit 1949 »roten« Reich der Mitte. Ungezählte Kracher vertrieben die unguten Geister, an deren Wirken zig Millionen kommunistisch erzogener Chinesinnen und Chinesen glauben - aller atheistischen Erziehung zum Trotz.

Doch vor dem Start ins Drachen-Jahr wurde rasch noch staatlich gemordet. Die Vollstreckung Hunderter Todesurteile, darunter auch gegen religiöse Aktivisten, wurde zeitlich vorgezogen, um das neue Jahr nicht »spirituell« zu belasten. Erfreulich für die Organ-Industrie: Tötungen finden per aufgesetztem Genickschuss statt. Dies bietet den Vorteil, dass die Organe des Toten geschont werden. Viele der vom Staat Gemordeten werden »ausgeweidet«. Ihre Augen, Lebern, Nieren sowie andere »recycelbare« Körperteile werden verkauft.