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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2020
Geht doch!
Der Synodale Weg der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 14.02.2020

Zu pauschalisierend

Zu: »Vom Ende der weißen Dominanz?«
(1/20, Seite 12-15)

Der Essay enthält Aussagen und Pauschalierungen, denen ich entschieden widerspreche. Charlotte Wiedemann vermittelt den Eindruck, als ob in Europa und Deutschland gerade erst damit begonnen würde, einen selbstkritischen Blick auf die deutsche und europäische Kolonialgeschichte zu werfen. Doch der Blick auf den Kolonialismus und seine Folgen hat schon seit den 1970er- und 1980er-Jahren Eingang in die hiesigen Schulbücher gefunden. Ich kann Ihnen zahlreiche Beispiele nennen. Hinzu kommt: Die Empathie für Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus auf der einen Seite und die kalte Skrupellosigkeit, Menschen, Länder und Kontinente allein unter dem Gesichtspunkt der eigenen Profitmaximierung zu betrachten, ist nicht an eine bestimmte Kultur wie die westliche gebunden. Überhaupt: Die westliche Kultur? Wer etwas genauer hinschaut, sieht Vielfalt auf allen Ebenen und dialektische Prozesse. Der ohne Zweifel sehr eloquente und elaborierte Stil von Frau Wiedemann strotzt von Allgemeinplätzen und Phrasen. Bernd Schmidt, Berg

In Wohnungsnot

Zu: »Sozialprotokoll« (1/20, Seite 16)

Ich kann Ihre Sorgen verstehen, Frau Laaß. Schauen Sie doch mal unter www.wohnprojekte-portal.de, welche Gemeinschaftswohnprojekte es gibt. Ich selber bin glücklich, als Seniorin in der Genossenschaftssiedlung Möckernkiez in Berlin zu wohnen. Ich wünsche Ihnen von Herzen Erfolg! Gabriele Stief, Publik-Forum online

Die Bibel legt mich aus

Zu: »Alles auf Anfang« (1/20, Seite 24-26) und »Im Anfang das Wort« (1/20, Seite 26-27)

Mit Freude und Zustimmung habe ich das Interview »Im Anfang das Wort« gelesen. Den Zugang zur Bibel kann man auch als »eis-egetisch« in dem Sinne bezeichnen, dass ich mich als Person in den biblischen Text »hineinlege« und von dem Text, den ich als eigenständiges und manchmal auch eigenwilliges Subjekt achte, in meinem Leben und Glauben verändert werde. Der Text ist das Subjekt, ich bin das Objekt – anders als in der klassischen »Ex-Egese« (Aus-Legung)

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