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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

Christina Aus der Au, Präsidentin des Evangelischen Kirchentags in Berlin, hat die Entscheidung, AfD-Politiker auf Podien einzuladen, verteidigt. Dies sei »strategisch richtig und notwendig«, schreibt sie im Magazin Zeitzeichen. »Angesichts der gesellschaftlichen Realitäten reicht es nicht mehr, sich mit verschränkten Armen wegzudrehen. Trotz aller Erschütterung müssen wir uns auch dem Vorwurf stellen, zur abgehobenen Elite zu gehören.« Dies verlange eine eindeutige Antwort. Der Grünen-Europapolitiker Sven Giegold, ebenfalls Mitglied im Präsidium des Kirchentags, äußerte sich dagegen beim Publik-Forum-Jubiläum kritisch. Eine Einladung auf einen Kirchentag sei etwas anderes als eine politische Auseinandersetzung.

Sven Peter, Sprecher der Opferberatung ezra in Thüringen, betont, dass zunehmend mehr Flüchtlingskinder angegriffen werden. Im vergangenen Jahr seien mindestens 261 ausländische Kinder Opfer von Gewalt geworden.

Madeleine Albright, ehemalige US-Außenministerin, hat sich bereit erklärt, sich als Muslimin registrieren zu lassen. Damit wolle sie ein Zeichen gegen Präsident Trump setzen, der die Einwanderung aus muslimischen Ländern beschränken will. »Ich wurde katholisch erzogen, bin episkopal geworden und habe später herausgefunden, dass meine Familie jüdisch war. Ich bin bereit, mich aus Solidarität als Muslimin eintragen zu lassen«, schrieb die 79-Jährige auf Twitter.

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, wirbt dafür, den Dialog mit dem deutsch-türkischen Moscheeverband Ditib fortzusetzen. »Ich kann nur davor warnen, die gesamte Ditib in Verruf zu bringen.« Allerdings müsse die Ditib unabhängiger werden, sonst »wird sich die gesamte Dialogarbeit in den Verbänden neu orientieren und sortieren müssen«. Die katholischen Bischöfe fordern die Ditib auf, das Thema »Judenhass innerhalb des eigenen Verbandes offen zu thematisieren und ko

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