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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2017
Steife Brise
Wie der Streit um die Windkraft gelöst werden kann
Der Inhalt:

»Irrsinnig menschlich«

von Annette Lübbers vom 10.02.2017
Ein Verein macht seelische Gesundheit zum Thema in der Schule
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Etwa jeder dritte Erwachsene erkrankt irgendwann in seinem Leben an einer psychischen Störung. Das Reden darüber fällt den meisten Betroffenen schwer. Über Krebs kann man sprechen, über Depressionen nicht. Das möchte Manuela Richter-Werling ändern. Schon Kinder und Jugendliche will sie für das Thema psychische Erkrankungen sensibilisieren. Und ihnen Worte geben, darüber zu sprechen.

Viele psychische Krankheiten haben ihren Ausgangspunkt vor dem zwanzigsten Lebensjahr. Zwanzig bis dreißig Prozent der Kinder und Jugendlichen gelten als seelisch auffällig. »Deshalb müssen wir das Thema gerade in dieser Zielgruppe besprechbar machen«, sagt die Historikerin und Sozialunternehmerin. Dazu gehen Teams, bestehend aus einem Psychologen oder Sozialpädagogen und einem Experten mit persönlichen Krank