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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2014
Der große Traum
Während im Westen die Euro-Angst grassiert, brennen die Osteuropäer für die europäischen Werte
Der Inhalt:

Hoffnung gegen Hass

vom 14.02.2014
Hoyerswerda richtet nach 22 Jahren wieder ein Asylbewerberheim ein

In Hoyerswerda ist wieder ein neues Asylbewerberheim eröffnet worden. Damit werden 22 Jahre nach den Pogromen von 1991 erstmals wieder ausländische Flüchtlinge in der Stadt untergebracht. Wann diese eintreffen, ist nach Angaben der Stadt noch offen. Nach dem für Sachsen geltenden Verteilungsschlüssel will das zuständige Landratsamt Bautzen etwa 120 Asylbewerber dort unterbringen, wenn die Bauarbeiten Ende Februar beendet sein werden.

Wegen der Ausschreitungen im Jahr 1991 gilt die Ansiedlung von Asylbewerbern in Hoyerswerda als besonders brisant. Nach tagelangen Attacken von Einwohnern wurden damals 230 Mosambikaner und Vietnamesen von der Polizei in Sicherheit gebracht. In der Stadt ist zwar keine besonders auffällige rechtsextreme Szene organisiert. Dennoch wurden erst vor Kurzem acht Neonazis zu Bewährungsstrafen verurteilt, die 2012

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