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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2014
Der große Traum
Während im Westen die Euro-Angst grassiert, brennen die Osteuropäer für die europäischen Werte
Der Inhalt:

Alles nur Hypothesen Leserbriefe

vom 14.02.2014

Zu: »Was bleibt, ist nur die Hoffnung«
(1/14, Seite 38)

Den Artikel von Martin Urban finde ich recht verwunderlich. Der Autor bezieht sich auf ein Weltbild, das ins 19. Jahrhundert gehört. »Ein Gott außerhalb der Welt könnte mit uns nicht kommunizieren«, schreibt er zum Beispiel. Aber wer behauptet denn heute, dass Gott außerhalb der Welt ist? Welcher Wissenschaftler hielte denn eine noch mehrdimensionalere Wirklichkeit über unsere eigene hinaus nicht für möglich? Es kommt mir seltsam vor, dass Astrophysiker und Quantenforscher heute über solche anderen Wirklichkeiten nachdenken, während sich gläubige Menschen weigern, mehr als drei Raumrichtungen wahrzunehmen. Werner Kremers, Tübingen

Was hat Herr Urban zu bieten? Hypothesen. Da lobe ich mir doch eine Frau Käßmann, die in zwei entscheidenden Momenten ihres Lebens – nämlich bei ihrem Antritt als Ratsvorsitzende und bei ihrem Abschied in der hannoverschen Synode – Paulus zitierte: »Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.« Wenn das kein Glaubensinhalt ist! Margarete Burkhardt, Herdecke

Kein Mensch kann Gott in seinem spirituellen Sein beweisen. Jesus Christus wollte uns weiterhelfen, spirituell glauben zu lernen. Aber die meisten Menschen haben ihn und viele seiner Worte schon damals missverstanden. Und ihre Nachfolger mit ihren Niederschriften und zahllosen Übersetzungen haben alles laufend weiter verschlimmert. Nur das (Unter-)Bewusstsein ist immateriell und lebt und bleibt ewig! Wer ihm rückhaltlosvertraut – und sich darauf einlässt –, empfängt nach und nach ein unerschütterliches tiefes inneres Wissen. Dagegen ist Herrn Urbans Aussage: »Es bleibt nur die Hoffnung – mehr haben auch wir nicht!«, doch sehr trostlos! Brigitte Runge, Iserlohn-Drüpplingsen

Mit dem Verweis auf Hoffnung – wie ihn Martin Urban gibt – lassen sich heute kaum noch Menschen trösten. Ein Titel wie etwa: »Was bleibt, ist die Erkenntnis«, wäre mir näher gelegen. Danach dürsten doch die Menschen heute! Sie wollen verstehen. Daniel Wirz, CH-Oberwil

Die Behauptung, r

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