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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2023
Hoffnung im Protest
Was von Lützerath bleibt
Der Inhalt:

Der Finger in der Wunde

von Mara Klein vom 27.01.2023
Elisabeth Ohlson interpretiert den ungläubigen Thomas aus der Perspektive queerer Menschen
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Warum bist du als trans* Person katholisch? Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir seit #OutInChurch gestellt werden. Es gibt sehr viele Antworten. Eine lautet: Weil die christliche Tradition das Potenzial für die positive Anerkennung von queeren Menschen hat. Jesus ist nicht nur bei den Leidenden und Diskriminierten, er macht sich selbst von Leid und Diskriminierung betroffen – und dadurch auch für queere Menschen ansprechbar. Immer wieder berichten die Evangelien, wie selbst der engste Kreis und seine Familie Jesus falsch verstehen und verkennen. Ein bemerkenswertes Beispiel findet sich im Johannesevangelium (20,19-29): Der Evangelist erzählt, wie Thomas nach der Auferstehung fordert, die Hände in Jesu Wundmale legen zu können. Andernfalls wolle er nicht glauben. Eindrücklich ins Bild gesetzt wurde dies von Carav

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