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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2019
Regt! Euch! Ab!
Analyse einer gereizten Gesellschaft
Der Inhalt:

Blutige Tränen für Italien

von Manfred Riepe vom 25.01.2019
Die Fernsehserie »Ein Wunder« spielt mit religiösen Motiven und entwirft ein italienisches Gesellschaftsdrama
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Es ist kein Trick: Eine Madonnenstatue aus Plastik, die bei der Verhaftung eines Mafioso sichergestellt wurde, weint Blut. Literweise. Wissenschaftler finden heraus, dass es sich um menschliches Blut handelt: Blutgruppe Null, leichter Kalziummangel, von einem Mann. Wissenschaftlich ist alles geklärt – und nun? Die italienische Fernsehproduktion »Ein Wunder« (Il Miracolo) erzählt in acht Teilen auf feinsinnige Weise von einer unheimlichen Begegnung der religiösen Art.

Mit seinem viel beachteten Seriendebüt entführt Niccolò Ammanti, in Italien ein gefeierter Bestsellerautor, den Zuschauer anscheinend in die religiöse Vorstellungswelt des Mittelalters. Das archaisch anmutende Motiv der katholischen Ikonografie erweist sich als Herausforderung für die rationale Welt der Wissenschaft, des Verstandes