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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2018
Publik-Forum Ausgabe 2/2018: 1968. Ein irres Jahr
Der Inhalt:

Musik für die 99 Prozent

von Claudius Grigat vom 26.01.2018
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Folk. Eine neue Gesellschaft propagieren, ausgerechnet mit der guten alten Klezmer-Musik als Hauptzutat? Für den Musiker Daniel Kahn erwächst die Fantasie für Veränderungen gerade aus der Vergangenheit. So leitet er aus der Geschichtsschreibung, die er in seinem Song »The Ballad Of How The Jews Got To Europe« entwickelt, die Notwendigkeit ab, für Freiheit und Befreiung zu kämpfen. »Freedom Is A Verb«, heißt ein anderer Song auf seinem fünften Album. Für Kahn ist Freiheit kein Zustand, sondern eine Handlung. Der Enddreißiger wurde in Detroit geboren, studierte Schauspiel, Dichtkunst und Politik und lebt seit Jahren in Berlin. Zuletzt war er Musikkurator, Komponist, Regisseur und Schauspieler am Gorki-Theater. Er schreibt Lieder wie »99 % – Nayn-Un-Nayntsik«. Darin geht es ihm um die 99 Prozent der Bevölkerung, die sich von dem einen Prozent den Großteil der Macht abnehmen lassen und auf die sich bereits die »Occupy«-Bewegung berief. Ganz klassisch ruft Kahn zur Solidarisierung auf, etwa mit den »Arbeter-Froyen«, so ein anderer Titel, den arbeitenden Frauen in den Fabriken und Haushalten. Kahn und seine Mitstreiter werben für Klassenkampf und Engagement: mit einer Musik, die Klezmer, Polka und Balkanbeats verwebt mit Punk, Shanties und Chansons. Da ziehen Tom Waits und die Pogues mit Leonard Cohen, Bert Brecht und den Klezmatics gemeinsam um die Häuser, bis sie in einer Arbeiterkneipe versacken und im Morgengrauen auf allen vieren nach Hause kriechen. Gesungen wird auf Englisch, Deutsch, Jiddisch und mehr, manchmal alles in einem Song. Alte Weisen werden zu neuen Handlungsanweisungen und sind im besten Sinne: Mitreißend!

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