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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2018
Publik-Forum Ausgabe 2/2018: 1968. Ein irres Jahr
Der Inhalt:

Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Liebe Parteifreundinnen und -freunde!

Eine Reihe von Euch hatten auf dem letzten Parteitag den Auftrag erhalten, in parteiinternen Sondierungsgesprächen abzuklären, ob unsere Partei parallel zu den Beratungen zur Großen Koalition noch einmal in Sondierungsgespräche eintreten sollte. In unserer Sondierungskommission für diese Frage ist nun vehement der Vorschlag gemacht worden, vorher abzuklären, ob das Zustandekommen unserer Kommission nicht auch von nahen Sympathisanten unserer Partei mit bestimmt und mit verantwortet werden sollte – um eine möglichst breite Entscheidungsgrundlage zu haben. Deshalb wollen wir zunächst innerhalb unserer Sondierungskommission eine Arbeitsgruppe »Sympathisanten« einsetzen, die diese Frage sondieren soll. Strittig ist allerdings die Frage, welche Mitglieder unserer Kommission in diese Sondierungsarbeitsgruppe entsandt werden sollen; denn es soll nicht einfach nur gewählt, sondern ein repräsentatives Bild unserer Partei samt Sympathisanten abgebildet werden. Deshalb haben wir eine Personenfindungsgruppe gewählt, die sich über die Kandidatenwahl für unsere Sondierungsarbeitsgruppe »Sympathisanten« Gedanken machen soll. Um dieses Vorgehen abzusichern, stellen wir den Antrag, dass ein außerordentlicher Parteitag zeitnah darüber entscheiden soll.

Gleichzeitig haben wir eine Sondierungsgruppe »Gender« gebildet – je zehn Frauen und zehn Männer –, deren Aufgabe es ist, auf eine paritätische Besetzung der Sondierungsarbeitsgruppe »Sympathisanten« zu achten. Allerdings gibt es diesbezüglich innerhalb unserer Sondierungskommission schwere Bedenken, da es nicht möglich war, auch zehn Transsexuelle-Mitglieder unserer Partei für die Besetzung der Sondierungsgruppe »Gender« zu finden. Daher stellen wir den weiteren Antrag auf Bildung einer