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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 27.01.2017
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in der letzten Woche hat der Bundestag der Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz gedacht – genau vier Wochen nach dem schrecklichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt. Was Anis Amri zu dieser Tat antrieb, wissen wir mit letzter Sicherheit nicht und werden es wohl auch nie erfahren. Was wir hingegen wissen, ist die Tatsache, dass radikalisierte Menschen unter uns leben. Was kann getan werden, um solchen Anschlägen vorzubeugen? So einiges! Unsere Kollegin Elisa Rheinheimer-Chabbi hat sich lange vor dem Berliner Terroranschlag auf den Weg gemacht, um sie zu treffen: Polizisten, Pädagogen, Imame, Islamwissenschaftlerinnen, die fieberhaft daran arbeiten, dass junge Menschen nicht in die Fänge gewaltbereiter Salafisten geraten. Sie hat über die Fülle der bundesweiten Projekte gestaunt. Aber sie war auch erschrocken zu erfahren, dass Prävention auf der politischen Agenda oft so ganz weit unten steht (Seite 12).

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