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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2016
Wir müssen reden!
Über Werte. Über Flüchtlinge. Und über uns
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ich sage, was Sache ist«

von Michaela Schneider vom 29.01.2016
Der Theologe Martin Blei (62) ist seit dreißig Jahren HIV-positiv. Er hat gelernt, damit umzugehen – andere haben es nicht
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Das ärgert! Ich war gerade beim Augenarzt und musste erleben, wie viel Unsicherheit und Unkenntnis über HIV heute noch selbst unter Ärzten herrscht. Für die Operation einbestellt war ich für halb zehn Uhr. Ich kam aber aus angeblich rechtlichen Gründen erst als Letzter gegen 13.30 Uhr in den OP. Ich bin zwar HIV-positiv, aber das Virus ist seit mehr als zwanzig Jahren unter der Nachweisgrenze. Das heißt, ich kann niemanden anstecken. Diese Erfahrung macht wütend.

Eigentlich wollte ich Priester werden, studierte Theologie. Eines Tages verliebte ich mich aber in einen Mann, damit änderte sich alles. Ich wollte kein Doppelleben führen. Nach dieser langjährigen Beziehung lernte ich jemand Neues kennen. Eines Tages rief er mich an, sagte, wir könnten uns nicht mehr sehen und ich sollte mich untersuch

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