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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2016
Der Inhalt:

Gekreuzigter ohne Wundmale?

von Frederik Jötten vom 29.01.2016
Künstler mit Behinderung gestalten die Inneneinrichtung einer Kirche. Nicht alle sind begeistert, und die Zusammenarbeit ist anspruchsvoll. Doch das Ergebnis ist überzeugend
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In der Marienkirche von Aulhausen steht Julius Bockelt und sieht nicht froh aus. Es ist das erste Mal in zwölf Jahren, dass er gegen seinen Willen etwas an einem Kunstwerk verändern soll. Bislang war er in der geschützten Welt der Künstler mit Handicap, jetzt macht er zum ersten Mal eine Auftragsarbeit. Der 29-Jährige arbeitet drei Tage der Woche in einer Behindertenwerkstatt. Den Rest der Zeit verbringt der Künstler im Atelier Goldstein der Lebenshilfe Frankfurt, einem Atelier für Künstler mit Handicap. Bockelt hat eine Lernbehinderung und leidet unter autistischen Zügen. So kam es schon einmal vor, dass er die Vernissage seiner eigenen Ausstellung verpasste, weil in seinem üblichen Tagesprogramm Blumen gießen vorgesehen war.

Etwa dort, wo

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