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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2014
»Eine Schande für den Westen«
Hans-Christian Ströbele über Edward Snowdens Enthüllungen und die Folgen
Der Inhalt:

Die harte Schule der Kirche

von Thomas Seiterich vom 31.01.2014
Bischof Jacques Gaillot kämpft für eine Kirche der Armen – in Europa. Eine Begegnung in Paris
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Es war ein krachender Rausschmiss auf vatikanische Art: Im Jahr 1995 wurde der französische Bischof Jacques Gaillot von Papst Johannes Paul II. seines Amtes als Bischof von Evreux enthoben. Zuvor hatte sich der von Statur kleine Gallier Gaillot als politischer Querdenker, Pazifist und als Atomkraftgegner profiliert. Doch dies reichte für die Absetzung nicht.

Es war Gaillots Engagement für eine Kirche der Armen, die Rom zu der Amtsenthebung veranlasste. Denn der beliebte Oberhirte brachte Behinderte sowie sozial und bildungsmäßig Benachteiligte in verantwortliche Positionen des Bistums in der Normandie. Rom fürchtete deshalb einen Ansehensverlust der Kirche und degradierte Gaillot zum machtlosen Titularbischof von Partenia, einer antiken Stadt, die vor anderthalb Jahrt