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Die Agrarlüge Ost

Die Europäische Union subventioniert große Agrarbetriebe wie jene in Ostdeutschland.
Angeblich sind diese effektiv und schaffen viele Arbeitsplätze. Doch das ist falsch
von Michael Beleites vom 25.01.2013
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Wissen wir überhaupt, wie unsere Steuergelder übers Land verstreut werden und was sie bewirken? Wenn 42 Prozent des EU-Budgets für Agrarsubventionen ausgegeben werden, dann sollte eigentlich eine breite Mehrheit von deren Nutzen überzeugt sein. Denn 59,5 Milliarden Euro sind eine Menge Geld. Über Höhe und Ausrichtung der Zahlungen für die Förderperiode von 2014 bis 2020 wird derzeit heftig gestritten. In Kürze fallen Entscheidungen. Und es ist zu hoffen, dass sich die Position Deutschlands nicht durchsetzt. Denn Ilse Aigner, die Bundeslandwirtschaftsministerin, will in besonderer Weise die ostdeutschen Interessen vertreten. Was sie vertritt, ist aber eher die Position der DDR. Und diese dient nicht dem Wohl Ostdeutschlands. Es geht um die Frage, ob die Flächensubventionen für landwirtschaftliche Betriebe, die man »Direktzahlungen« nennt, weiterhin ohne jede Begrenzung nach oben ausgeschüttet werden sollen, wie Ilse Aigner dies will.

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