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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2019
Revolution
Die Welt ist in der Krise. Ein Umbruch ist nötig. Nur welcher?
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 11.01.2019

Aziz Weysi Bani, General der Peschmerga in der autonomen Region Kurdistan im Irak, warnt vor einem Comeback der IS-Terroristen im Irak. Rund ein Jahr nach dem vermeintlichen militärischen Sieg über den Islamischen Staat werde die Bedrohung durch die Terroristen unterschätzt. Diese Einschätzung teilt mit Blick auf al-Qaida auch der Hamburger Islamwissenschaftler und Salafismus-Experte Behnam T. Said. »Im Nahen und Mittleren Osten, Teilen Afrikas und Asiens ist die Organisation bei lokalen Aufstandsbewegungen extrem einflussreich. Ich würde sogar sagen, dass sie unter diesem Aspekt heute deutlich stärker ist als noch vor zehn oder zwanzig Jahren, als sie in den Augen des Westens auf dem Gipfel ihrer Macht war.«

Rainer Maria Woelki, Kardinal von Köln, hat dem Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer widersprochen. Wilmer hatte in mehreren Interviews die Strukturen der katholischen Kirche hart kritisiert. Der Machtmissbrauch stecke »in der DNA der Kirche« sagte er dem Kölner Stadtanzeiger. »Um das Böse in der Kirche einzudämmen, brauchen wir eine wirksame Kontrolle der Macht in der Kirche.« Woelki entgegnete im Deutschlandfunk: »Ich kann dieses Bild nicht teilen.« Der Großteil der Priester, der pastoralen Mitarbeiter und der kirchlichen Angestellten habe mit den Missbrauchsfällen nichts zu tun. Wenn das so wäre, müsste der Staat einschreiten und die Kirche verbieten. Sexualisierte Gewalt sei ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Unterstützung erhielt Wilmer dagegen vom Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung Johannes Rörig.

Milena Marin, Beraterin für Taktische Forschung bei Amnesty International, ist bestürzt über das schockierende Ausmaß von Frauenfeindlichkeit, das über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet wird. Bei der Auswertung von 228 000 Tweets an 778 Politikerinnen und Journalistinnen aus Großbritannien und den USA zeigte sich, dass nicht-weiße Frauen besonders häufig Hassbotschaften ausgesetzt seien. Die nach Angaben von Amnesty International bislang

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