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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2018
Gott neu denken
Über die Versöhnung von Glaube und Wissenschaft
Der Inhalt:

Schwer zu schlucken

Für das Lancaster Dinner Service übermalte Lubaina Himid hundert Teller, Krüge und Terrinen mit comicartigen Porträts und Karikaturen aus der Geschichte des Sklavenhandels. Die Übermalungen löschen die Identität der englischen Dekore nicht aus, sondern ergänzen sie um eine neue Bedeutungsschicht und erinnern an den Sklavenhandel in Lancaster und seinen Einfluss auf den Reichtum der nordenglischen Stadt. Die in Sansibar geborene Künstlerin gilt als Heldin der britischen Black-Art-Bewegung, die seit Jahrzehnten versucht, dem Leben von Schwarzen und Sklaven künstlerisch Ausdruck zu verschaffen. Für ihre kompromisslose Auseinandersetzung mit Fragen der Kolonialgeschichte und des gegenwärtigen Rassismus ist die 63-Jährige kürzlich als erste farbige Frau mit dem renommierten Turner-Preis ausgezeichnet worden.

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