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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2018
Gott neu denken
Über die Versöhnung von Glaube und Wissenschaft
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Einfach nur frei sein«

von der Redaktion geändert vom 12.01.2018
Rina Waschkowitz (51) ist Seelsorgerin und Mutter von sechs Kindern. Zwei sind transident. Ihnen gilt ihre besondere Fürsorge
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Es gibt Momente, in denen ich als Mutter Trauer trage. Momente, in denen eines meiner älteren Kinder auf der Straße ausgegrenzt und belächelt wird. Weil sie eine Frau ist und einen Bartschatten hat. Weil sie transident ist. Eben so anders als alle anderen. Gemeinhin werden solche Menschen als transsexuell bezeichnet. Aber diese Bezeichnung trifft es eigentlich gar nicht. Weil es dabei ja nicht um eine sexuelle Orientierung geht. Ebenso falsch ist es, zu sagen, dass meine Tochter als Junge geboren wurde. Sie wurde als Mädchen geboren, dem die Natur männliche Geschlechtsmerkmale mitgegeben hat.

Drei Jahre ist es nun her, als sich eines meiner jüngsten Kinder beim Schuhkauf für ein besonders hübsches Paar entschied: rosa Lackschühchen mit Schleifchen. Für meinen Mann und mich war Jenny* bis dahin e