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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Ohne Hoffnung keine Zukunft
Der Inhalt:

Verwirrung des Geistes

von Britta Baas vom 15.01.2016
Der Berater des Altpapstes hat vergessen, wer Tebartz nach Limburg schickte

Das Bistum Limburg wählt im neuen Jahr einen neuen Bischof. So jedenfalls ist es geplant. Ob das Domkapitel, das diese Wahl vollziehen wird, nach dem Desaster um Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst eigentlich hätte zurücktreten sollen, ist eine Frage, die man stellen kann. Nur: Wer sie tatsächlich stellt, ist interessant.

In einem Interview des Hessischen Rundfunks war es zu Weihnachten ausgerechnet Kurienerzbischof Georg Gänswein, der langjährige Sekretär von Altpapst Benedikt XVI., der dem Limburger Domkapitel den geschlossenen Rücktritt nahelegte. Zuerst empfahl Gänswein dem Interviewer, die Herren des Domkapitels zu fragen, warum sie eigentlich nicht von selber gingen. Dann setzte er nach: »Wer Verantwortung hat und Fehler macht, sollte auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen.«

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