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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2016
Ohne Hoffnung keine Zukunft
Der Inhalt:

Buchbesprechungen

vom 15.01.2016

Ina Hilse/Kirstin Büttner (Hg.)
Engagiert – resistent – bedroht
Handlungsspielräume und Perspektiven sozialer Bewegungen in Mittelamerika. Schmetterling. 210 Seiten. 14,80 €

Wer sich hintergründig über die derzeitige Lage in Mittelamerika und die politisch-soziale und kulturelle Vorgeschichte informieren möchte, findet in diesem Buch eine zuverlässige Handreichung. Der Fokus der Beiträge richtet sich – wie der Untertitel schon andeutet – auf die sozialen Bewegungen in mittelamerikanischen Ländern. Dazu finden sich Längsschnittbeiträge über die Situation in Belize, Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica und Panama. In Querschnittbeiträgen werden thematische Schwerpunkte behandelt: Gewalt gegen Frauen, Feldzug gegen den Kommunismus und Krieg gegen die Drogen, die Folgen der Freihandelsabkommen, die Schattenseiten des Tourismus. Michael Ramminger gibt einen gediegenen Überblick über »Kirche und Religion in Mittelamerika«. Weil es in Mittelamerika – im Vergleich etwa zum Nahen Osten oder etlichen Ländern in Afrika – vermeintlich ruhig geworden ist, kommt der Kontinent seit einiger Zeit in der hiesigen Berichterstattung kaum noch vor. Gerade deshalb ist es das Anliegen des Buches, aufzuzeigen, dass auch wir manches von den dort tätigen sozialen Bewegungen in ihren Auseinandersetzungen mit politischen, ökonomischen und soziokulturellen Vorgängen lernen können. Diese Blickrichtung vereint das Anliegen der unterschiedlichen Beiträge. Norbert Mette

Urs-Beat Fringeli
Wo deine Kraft liegt
Tyrolia. 144 Seiten. 14,95 €

Der Titel des Buches, vor allem die Unterzeile »Von der Kunst, den eigenen spirituellen Weg zu gehen«, wecken Erwartungen. Das Bändchen ist aber leider eher ein Potpourri von allgemeinen Lebensweisheiten auf christlicher Grundlage, garniert mit gut gemeinten Ratschlägen. Der Schweizer Autor (Jahrgang 1968), Religionspädagoge, Psychologe und Pfarrer, zuvor in der Wirtschaft tätig, beruft sich auf gesundes Werteempfinden und überlieferte christliche Tugenden und leitet daraus sein Lebensprogramm ab. Aus der Vermischung von Psychologie und Theologie entstehen zum Teil problematische Vereinfachungen, aus denen wiederum simple Übungen und Kernsätze abgeleitet werden. Auf Literatur- und Quellenangaben verzi

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