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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2015
Die bedrohte Demokratie
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 16.01.2015

Stille Revolution

Zum Dossier: »Die Kraft der Armen« (23/14)

Warum wurde die Papst-Rede von den Medien so gut wie nicht verbreitet? Weil die herrschende Klasse um ihre Pfründe fürchtet, wenn es dem Papst gelingt, eine stille Revolution anzustoßen, die das kapitalistische Gesellschafts- und Wirtschaftssystem langsam, aber sicher ins Wanken bringen wird. Papst Franziskus lebt gefährlich. Weil das weltweite Großkapital eines nicht will: eine Umverteilung des immensen weltweiten Reichtums. Hoffen wir also, dass der amtierende Papst weiterhin mahnende Worte an die Welt richten wird und nicht auf gewaltsame Weise daran gehindert wird. Heidrun Meding, Publik-Forum online

Sturm der Entrüstung

Zu: »Die Angst vor dem Loslassen« (23/14, Seite 42-43)

Unerträglich finde ich Herrn Hummlers Verständnis vom Umgang mit Sterbenden. Mir scheint, er gehört zu den Sterbebegleitern, die genau wissen, wie Sterben richtig zu gehen hat. Undifferenziert verklärt er Schmerzen, Schwäche und Ausgeliefertsein christologisch und misst dem eine quasireligiöse Dimension bei. Dafür bietet er Vorstellungen aus der christlichen Orthodoxie auf sowie jede Menge Zitate aus der christlichen Mystik. Keine Überlegung ist es Herrn Hummler wert, ob und inwieweit sich diese Vorstellungen mit der Lebenswirklichkeit von heute lebenden und sterbenden Menschen treffen. Ulrike Förster, Chemnitz

Danken möchte ich Georg Hummler für seinen Beitrag. Was Hans Küng zum Suizid geschrieben hat, ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn ich das Neue Testament zur Hand nehme und das Leben Jesu betrachte, so hat der auch mit Suizidgefährdeten zu tun gehabt. Was hat er denn mit diesen Menschen gemacht? Er hat ihnen keinen Suizidcocktail verabreicht, nein, er hat Blinde, Taube, Verwirrte geheilt, selbst Tote zum Leben erweckt. Hat Küng denn noch nicht begriffen, was Jesus, besser gesagt die Bibel uns mit den Wunderschilderungen sagen will? Sie will sagen, dass wir helfen sollen, wenn wir im Leben Unglück und Leid erleben und sehen. Die Bibel macht dabei keinen Unterschied in den Krankheiten. Dadurch

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