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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2020
Machtlos mächtig
Von Gandhi bis Belarus: Wann ist gewaltfreier Widerstand erfolgreich?
Der Inhalt:

Wenn Roboter unsere Arbeit machen

von Wolfgang Kessler vom 16.11.2020
Die Corona-Krise beschleunigt die Digitalisierung der Arbeitswelt. Welche Folgen hat das für die Beschäftigten?
Künstliche Intelligenz am Fließband: Roboter beim Packen von Paketen (Foto: Getty Images/iStockphoto/Fotomek)
Künstliche Intelligenz am Fließband: Roboter beim Packen von Paketen (Foto: Getty Images/iStockphoto/Fotomek)

Beschäftigte arbeiten im Homeoffice, Roboter backen Brötchen, Computer steuern die Produktion, Algorithmen fällen Gerichtsurteile – Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) werden die Arbeitswelt verändern. Gerade in der Corona-Krise erscheint die Digitalisierung vielen als Segen. Doch es liegt in der zweischneidigen Natur der neuen Technologien, dass sie auch zum Fluch werden können.

Digitalisierung bedeutet, dass immer größere Mengen an Informationen in Daten verwandelt, gespeichert und miteinander vernetzt werden können. Dadurch sind ständig mehr Informationen abrufbar und dies von jedem Ort der Welt. Gleichzeitig ist der Datentransfer kontrollierbar. KI wiederum sorgt dafür, dass eine immense Menge an Daten systematisch für ein bestimmtes Ziel eingesetzt wird. »Intelligente Maschinen können in so gut wie allen komplexen Herstellungsverfahren oder Verkaufsvorgängen Muster erkennen, die den Menschen verborgen bleiben«, sagt der Internetexperte Sascha Lobo. Konkret bedeutet dies: Roboter lernen die Kunden bei jedem digitalen Suchvorgang besser kennen; Unternehmen können Angebote passgenau auf ihre Kunden zuschneiden. Maschinen durchschauen die Abfolge von Arbeitsprozessen schnell und können diese nach einem bestimmten Muster steuern.

Diese Entwicklungen verändern Wirtschaft und Arbeit. Beispiel Homeoffice: Auch zu Hause haben die Beschäftigten Zugriff auf betriebsinterne Daten. Sie können Aufträge bearbeiten und gleichzeitig mit Kunden, Kolleginnen und Kollegen kommunizieren. Viele Unternehmen haben deshalb Arbeiten in die Heimbüros ihrer Beschäftigten ausgelagert. Da der Datenverkehr unabhängig von Raum und Zeit ist, funktioniert dies auch global. In großen Konzernen sind Mitarbeiter überall a

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