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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2017
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Vom Dorf, das pestizidfrei werden will

von Konstanze Faßbinder vom 08.12.2017
Die Europäische Union lässt Glyphosat weiter zu. Der Südtiroler Ort Mals aber hat den Ausstieg aus den Pestiziden beschlossen. Es fragt sich nur: Darf ein Ort seine Landwirte zu Bio zwingen?
Blick auf Mals in Südtirol: Darf ein Ort seine Bauern zu Bio zwingen? (Foto: Faßbinder)
Blick auf Mals in Südtirol: Darf ein Ort seine Bauern zu Bio zwingen? (Foto: Faßbinder)
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Günther Wallnöfer hat den muskulösen Körper eines hart arbeitenden Menschen. Das T-Shirt des Biolandwirts aus dem Malser Ortsteil Laatsch im Obervinschgau ist so verwaschen wie fleckig. An seiner Hand, in der er eine Mistgabel hält, sind intakte Fingernägel in der Unterzahl. Und der Strohhut ist vom vielen Tragen ganz zerfranst. Genau so ziert Wallnöfer das Cover des kürzlich erschienenen Buches »Das Wunder von Mals – Wie ein Dorf der Agrarindustrie die Stirn bietet«. Schließlich hat die Sache mit Mals durch ihn, Günther Wallnöfer, erst so richtig angefangen.

Volksentscheid gegen Pestizide

2014 hatten sich drei Viertel der Bürger der Südtiroler Gemeinde Mals per Volksentscheid dafür ausgesprochen, gefährliche Pestizide auf ihrem Gemeindegrund zu verbieten. Die Wa

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Georg Lechner 14.12.2017, 19:13 Uhr:
Biobauern müssen beim Umstellen auf biologische Betriebsführung eine mehrjährige Durststrecke durchstehen, wo sich die Mikroorganismen, die die Mineralstoffe aus dem Boden aufschließen und so für die Nutzpflanzen verfügbar machen, erst entfalten/vermehren müssen. Ein Pestizidverbot im angemessenen Umkreis von biologisch wirtschaftenden Landwirten ist für deren wirtschaftliche Existenz unerlässlich - vergleichbar etwa dem Schutzbedürfnis von Quellen für die Trinkwasserversorgung oder von Gewässern für die Fischzucht.