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»Tempo 30 rettet Leben«

von Markus Dobstadt vom 01.10.2013
Nach der Bundestagswahl wird auch über die Verkehrspolitk neu geredet. Eine Europäische Bürgerinitiative möchte erreichen, dass auf den meisten Straßen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit eingeführt wird. Sie hat dafür ein Volksbegehren gestartet und will bis Mitte November über die Webseite www.30kmh.eu eine Million Unterschriften sammeln. Fragen an die Sprecherin der Initiative, Heike Aghte
 Tempo 30 soll in europäischen Städten die Regel, Tempo 50 die Ausnahme werden, so fordert es eine Bürgerinitiative, die ein Volksbegehren gestartet hat und noch bis zum 13. November Unterschriften sammelt  (Foto: pa/chromorange/Bilderbox)
Tempo 30 soll in europäischen Städten die Regel, Tempo 50 die Ausnahme werden, so fordert es eine Bürgerinitiative, die ein Volksbegehren gestartet hat und noch bis zum 13. November Unterschriften sammelt (Foto: pa/chromorange/Bilderbox)
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Sie wollen, dass in den Städten Europas Tempo 30 zur Regel und Tempo 50 zur Ausnahme wird. Was versprechen Sie sich davon?

Heike Aghte: Es geht um mehr Sicherheit und Lebensqualität in unseren Städten, und zwar für alle, also nicht nur für diejenigen, die in einzelnen Tempo-30-Zonen wohnen. Tempo 30 rettet Leben: Die Häufigkeit und Schwere von Verkehrsunfällen sinkt im Durchschnitt um vierzig Prozent, oft noch mehr. Das liegt daran, dass sich beim langsameren Autofahren der Anhalteweg gegenüber Tempo 50 halbiert und Autofahrer erheblich besser wahrnehmen können, was neben der Fahrspur passiert. Menschen können insgesamt angstfreier unterwegs sein, besonders Ältere und Kinder.

Die Lärmbelastung wird halbiert. Auch die Luftverschmutzung sinkt, weil der Ve

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