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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2020
Leben in Angst
In Deutschland wächst der Hass auf Juden
Der Inhalt:
Sozialprotokoll

»Ich werde nie mehr richtig gesund«

von Bernd Müllender vom 24.10.2020
Rolf Müller, 67, aus Aachen war sehr fidel. Dann infizierte er sich Anfang März während einer Chorprobe mit dem Corona-Virus.
Sechseinhalbwochen im künstlichen Koma: Rolf Müller gilt als »genesen«. Gesund ist er nicht. (Foto: privat)
Sechseinhalbwochen im künstlichen Koma: Rolf Müller gilt als »genesen«. Gesund ist er nicht. (Foto: privat)

Ja, mittlerweile kann ich wieder langsam gehen. Hier im Haus sogar ohne Rollator. Draußen nur mit dem Ding und dem Sauerstoffgerät. Eine Runde durch unseren Ort, auch bis zur Eisdiele, die tatsächlich »Gelateria Corona« heißt. Andere haben nur Corona-Bier.

Am 2. März, einem Montag, hatten wir abends Probe unseres Chores Cantabile. 22 Leute waren da, wie immer auch meine Frau Atty und ich. Die Meldungen aus dem Kreis Heinsberg, vierzig Kilometer entfernt, über die ersten beiden Corona-Fälle waren fünf Tage her. Niemand sprach darüber, das war kein Thema. Hier doch nicht!

Am Wochenende danach wurden Atty und ich krank, Husten, Fieber, Hals. Auch da dachten wir überhaupt nicht an Corona. Atty hatte fast nichts, nur zwei Tage Halsschmerzen. Am 11. März bin ich hier zu Hause zwei Mal zusammengebro

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