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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2020
Erlöse mich aus meiner Angst
Über die therapeutische Wirkung der Religion
Der Inhalt:

Kinder in der Krise

von Kristin Kasten vom 01.05.2020
Keine Kita, keine Schule, alle zu Hause: Für benachteiligte Familien ist das besonders schwer. Helfer der »Arche« unterstützen sie mit Spielzeug, Besuchen an der Türschwelle und Anrufen
Gegen die Langeweile: Zwei Teddybären zum Spielen, Übergabe mit Abstand (Foto: Montag)
Gegen die Langeweile: Zwei Teddybären zum Spielen, Übergabe mit Abstand (Foto: Montag)
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Das Mädchen presst von innen seine Hand an die Glasscheibe der Haustür. Barfuß steht die dreijährige Sham im Hausflur eines Berliner Plattenbaus. Sie lacht, guckt ihren Vater an, der hinter ihr steht. Auf der anderen Seite der Glastür drückt Bernd Siggelkow seinen Handrücken gegen das Glas, eine Handbreit neben Shams Hand, als könnte selbst eine Scheibe das Coronavirus nicht aufhalten. »Sham!«, ruft er laut, »Geht hoch, wir kommen!« Erst als Vater und Tochter die Treppenstufen hochsteigen, drückt er mit dem Ellenbogen die Klinke runter und zieht die Tür ein Stück weit auf. Im Arm trägt Siggelkow, der Gründer des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks Die Arche, eine große Tüte mit Lebensmitteln.

Die »Arche« unterstützt bundesweit 4500 Kinder und Jugendliche

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