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Kann Ökolandbau die Welt ernähren?

von Matin Qaim 10.07.2017
Nein, das ist nicht möglich, sagt der Agrarökonom Matin Qaim. Angesichts des Hungers in der Welt müssen die Ernteerträge deutlich gesteigert werden. Das kannmit dem Ökolandbau aber nicht gelingen. Ein Beitrag aus der Debatten-Reihe von Publik-Forum »Streitfragen zur Zukunft«
Kann Ökolandbau die Welt ernähren? Nein, sagt der Göttinger Agrarökonome Matin Qaim im Rahmen der Publik-Forum Debattenreihe "Streitfragen zur Zukunft" (Fotos: istockphoto/valentinrussanov; www.uni-goettingen.de)
Kann Ökolandbau die Welt ernähren? Nein, sagt der Göttinger Agrarökonome Matin Qaim im Rahmen der Publik-Forum Debattenreihe "Streitfragen zur Zukunft" (Fotos: istockphoto/valentinrussanov; www.uni-goettingen.de)

Der Ökolandbau ist für viele Menschen in Deutschland Inbegriff für nachhaltige Landwirtschaft. Er wird überwiegend als gut für Umwelt, Klima, Tierwohl und gesunde Ernährung wahrgenommen. ... Doch könnte der Ökolandbau allein die Welt tatsächlich ernähren? Wäre eine flächendeckende Umstellung der Landwirtschaft möglich und erstrebenswert? Ich beantworte diese Fragen mit einem klaren Nein. Das heißt nicht, dass die Landwirtschaft nicht umwelt- und klimafreundlicher werden muss. Aber der Ökolandbau ist hierfür nicht das Patentrezept.

Über Jahrtausende hinweg war das zentrale Problem des menschlichen Überlebens, dass nicht ausreichend Nahr

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