Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2021
Der Inhalt:

Seenotrettung
Gerade noch wiederbelebt

von Ludwig Greven vom 06.09.2021
Im Mittelmeer ertrinken wieder mehr Flüchtlinge als zuletzt. Der Arzt Gerhard Trabert erzählt von seinem soeben zu Ende gegangenen Rettungseinsatz.
Kamen die Retter zu spät? Verlassenes Holzboot auf dem Mittelmeer. (Foto: PA/Daniel Kubirski)
Kamen die Retter zu spät? Verlassenes Holzboot auf dem Mittelmeer. (Foto: PA/Daniel Kubirski)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

»Bei unserem ersten Einsatz kamen wir zu spät«, berichtet der Mainzer Arzt Gerhard Trabert, der gerade zwei Wochen lang auf dem Beobachtungsschiff Nadir der Organisation Resqship unterwegs war. »Das Boot war leer, als wir zusammen mit der Seawatch 3 fünf Stunden nach dem Alarmruf eintrafen. Die libysche Küstenwache hatte die 87 Kinder, Frauen und Männer schon geborgen.« Die von der EU ausgebildete und finanzierte Truppe bringt die Flüchtlinge nach Libyen zurück, wo sie oft wieder misshandelt werden und Zwangsarbeit leisten müssen, um das Geld für eine neue Überfahrt zu bezahlen.

»Kurze Zeit später tauchen zwei libysche Schnellboote mit den geflüchteten Menschen an Deck auf, die sie uns wie Trophäen präse

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.