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Die Nebelfänger von Lima

von Bernhard Pötter vom 09.12.2014
Die Hauptstadt Perus ist eine Megacity mit neun Millionen Einwohnern. Sie liegt in der Wüste, wo es kaum Wasser gibt und wenig Grün. Wie kann eine solche Stadt im Klimawandel überleben? Es gibt große Pläne. Doch schon ein einfaches Vorhaben scheitert an den Bewohnern und an Spekulanten. Eine Reportage von Bernhard Pötter
Lima ist trocken und staubig, das Wasser muss größtenteils von der anderen Seite der Anden herbeigepumpt werden, Der Klimawandel dürfte die Stadt, in der gerade die Klimakonferenz tagt, vor große Probleme stellen. Bernhard Pötter ist in Lima und berichtet für Publik-Forum von der Konferenz (Foto: thinkstock/getty/Yory Frenklakh)
Lima ist trocken und staubig, das Wasser muss größtenteils von der anderen Seite der Anden herbeigepumpt werden, Der Klimawandel dürfte die Stadt, in der gerade die Klimakonferenz tagt, vor große Probleme stellen. Bernhard Pötter ist in Lima und berichtet für Publik-Forum von der Konferenz (Foto: thinkstock/getty/Yory Frenklakh)
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Die Armut kann man riechen. Ein beißender Gestank von brennendem Plastik zieht über die staubige Piste, die sich auf den Hügel von Pamplona Alta windet. Das Taxi ächzt im ersten Gang durch Sand und über Steine, vorbei an Hütten aus Pappe, Wellblech und unverputzten Ziegeln. Neben der Straße auf dem Boden hocken vier junge Männer, die alte Kühlschränke und Elektrogeräte ausschlachten und dabei das überflüssige Plastik abfackeln. Als unser Wagen um eine Ecke schlingert und knapp einem hupenden weißen Minibus ausweicht, türmen sich über 20 Meter aufgerissene schwarze Müllsäcke am Straßenrand, in denen drei struppige braune Hunde nach Essbarem schnüffeln. Wir sind im Süden der peruanischen Hauptstadt Lima in einem Armenviertel.

»Das sind keine Armenviertel!«, ruft aufgebracht Alois Kennerknecht a

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