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Der stille Krieg in Deutschland

von Sylvia Meise vom 10.12.2011
Junge Flüchtlinge forderten bei der Innenministerkonferenz in Wiesbaden ein neues Asylrecht. Ihre Initiative »Jugendliche ohne Grenzen« vergab Preise an Menschen, die Asylsuchenden helfen. Aber sie kürte auch den Abschiebeminister des Jahres: den Bayern Joachim Herrmann.
Wurden in Wiesbaden für ihren Einsatz für Flüchtlinge in Deutschland geehrt: zwei Initiativen aus Hessen, eine aus Bayern. (Foto: Meise)
Wurden in Wiesbaden für ihren Einsatz für Flüchtlinge in Deutschland geehrt: zwei Initiativen aus Hessen, eine aus Bayern. (Foto: Meise)
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»Der unerklärte Krieg gegen Flüchtlinge muss aufhören«, sagt Newroz Duman von »Jugendliche ohne Grenzen« (JoG). Das ist ihre Grundkritik am deutschen Asylrecht. Die Innenministerkonferenz ist daher regelmäßig das Ziel ihrer Proteste. Seit der Gründung der Bewegung im Jahr 2005 in Berlin organisieren die Jugendlichen parallel zum Ministertreffen eine Jugendkonferenz. Dieses Jahr in Wiesbaden lautete das Motto: »I love Bleiberecht für alle«.

Bei dreitägigen Treffen machen sie die stärkende Erfahrung, dass sie gemeinsam etwas bewegen können, auch wenn die Innenminister ihre Forderungen nicht erfüllen. Gerade für die Mitglieder in den neuen Bundesländern ist der Zusammenhalt wichtig. Khaled aus Chemnitz findet: »Eine tolle Erfahrung, dass sich hier so viele für ein Bleiber

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