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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2020
Arbeiten und Leben nach Corona
Was wir aus der Krise lernen können
Der Inhalt:

Das willkommene Virus

von Dominik Müller vom 22.05.2020
Seit März steht in Indien das öffentliche Leben still. Der Kampf gegen Corona gerät immer mehr zu einer Hetze von Hindunationalisten gegen Muslime. Die Minderheit sieht sich als Opfer eines »Corona-Dschihads«
Neu-Delhi: Muslimische Pilger warten auf einen Bus, der sie in eine Quarantäne-Station bringen soll (Foto: pa/Swarup)
Neu-Delhi: Muslimische Pilger warten auf einen Bus, der sie in eine Quarantäne-Station bringen soll (Foto: pa/Swarup)
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Es ist eine schreckliche Sache, in solchen Zeiten ein Tagelöhner zu sein, aber noch schlimmer ist es, ein muslimischer Arbeiter zu sein«, sagt der dreißigjährige Ershad Hossain, Arbeiter in einer Textilfabrik der indischen Wirtschaftsmetropole Mumbai gegenüber dem Onlinemagazin The Wire. Sein Heimatdorf liegt mehr als 2000 Kilometer entfernt im Bundesstaat Westbengalen.

Von der Ankündigung bis zur Umsetzung der Ausgangssperre für die 1,3 Milliarden Inder vergingen nur vier Stunden. Seit dem 24. März ist das öffentliche Leben lahmgelegt, keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren mehr. Millionen von Wanderarbeitern, die aus den Städten zurück in ihre Dörfer wollten, sind im Nirgendwo gestrandet.

»Zu Hause bleiben, soziale Distanzierung und Händew

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