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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2021
Der vergessene Frieden
Warum zivile Konfliktlösungen so wichtig sind und was die Kirchen dafür tun
Der Inhalt:

Sozialprotokoll
»Ich möchte eine Brücke in meine Heimat sein«

von Bettina Röder vom 18.06.2021
Der belarussische Dirigent Vitali Alekseenok (30) lebt in Deutschland und unterstützt Oppositionelle in seiner Heimat. Der Widerstand gegen den Diktator Lukaschenko hat ihn verändert.
Der Widerstand gegen Lukaschenko hat ihn verändert: Vitali Alekseenok (Foto: Röder)
Der Widerstand gegen Lukaschenko hat ihn verändert: Vitali Alekseenok (Foto: Röder)
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Als ich an diesem Septembertag aus Minsk kommend auf dem Flughafen in Berlin landete, spürte ich: Ich bin ein anderer geworden. Die Erfahrungen bei den Demonstrationen in Belarus hatten mich grundlegend verändert. Mich vor August gibt es so nicht mehr. Bis heute nicht!

Ich bin Chefdirigent des Universitätsorchesters in München. Deshalb kehrte ich am 10. September 2020 nach Deutschland zurück. Leicht fiel mir das nicht. Zur Wahl war ich in meine Heimat geflogen. Ich hatte es nicht mehr ausgehalten, wollte bei meinen Freunden sein. In Minsk hatte ich gemeinsam mit vielen anderen wochenlang gegen die Fälschung bei den Wahlen Anfang August demonstriert.

Inmitten der vielen gewaltlos demonstrierenden Menschen war etwas, das uns alle verwandelt hat. Dieser Funke, der von einem

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