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Aktionäre jubeln, Arbeiter springen in den Tod

von Wolfgang Kessler 11.08.2018
Was der Billionen-Erfolg des US-Konzerns Apple über den Kapitalismus der Zukunft verrät. Kesslers Kolumne
Der Apple-Campus in Kalifornien: »Während Apple die Steuergesetze von Regierungen gerne umgeht, hat der Konzern keine Probleme, sich Zensur-Gesetzen bestimmter Staaten zu unterwerfen, wenn es dem Unternehmenserfolg dient«, sagt Wolfgang Kessler (rechts). (Fotos: pa/Reuters/Berger; privat)
Der Apple-Campus in Kalifornien: »Während Apple die Steuergesetze von Regierungen gerne umgeht, hat der Konzern keine Probleme, sich Zensur-Gesetzen bestimmter Staaten zu unterwerfen, wenn es dem Unternehmenserfolg dient«, sagt Wolfgang Kessler (rechts). (Fotos: pa/Reuters/Berger; privat)

Apple hat es geschafft: Der US-Konzern ist die erste Aktiengesellschaft mit einem Börsenwert von 1000 Milliarden Dollar, also ein Billionen-Konzern. Klar ist, dass Apple tolle Produkte und einen guten Service bietet, ich arbeite auch damit. Andererseits sagt der Glanz des »Apfels« viel über die bedrohliche Entwicklung des globalen Kapitalismus. Denn Gerechtigkeit und Demokratie kümmern die Herren von Apple nicht. Ihnen geht es nur um den eigenen Reichtum

Der hohe Preis für den Apfel

Denn es glaube niemand, dass der Billionenerfolg in erster Linie auf die tollen Produkte zurückzuführen ist. Apple beherrscht auch andere Geschäftsmethoden perfekt: zum Beispiel die Senkung der Kosten durch eine perfekte Nutzung der globalen Arbeitste