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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 15/2019
War Goethe Muslim?
Fasziniert vom Islam: 200 Jahre West-östlicher Divan
Der Inhalt:

Vorgespräch: Wie tanzt die Welt?

von Viola Rüdele vom 13.08.2019
Fragen an Virve Sutinen, die künstlerische Leiterin des internationalen Tanzfestivals in Berlin
Kongolesische Rumba: In Nora Chipaumires Choreografie geht es um Identität (Foto: Tanz im August/Ian Douglas)
Kongolesische Rumba: In Nora Chipaumires Choreografie geht es um Identität (Foto: Tanz im August/Ian Douglas)

Publik-Forum: Frau Sutinen, Sie veranstalten den »Tanz im August« in Berlin. Was gibt es da: Ballett, Paartanz oder Hip-Hop?

Virve Sutinen: Alles. Das Festival zeigt die ganze Vielfalt von zeitgenössischem Tanz. Es ist offen für alle Stilrichtungen. Deshalb gibt es Aufführungen sowohl mit Elementen aus Ballett und Hip-Hop als auch Tanztheater. Und viele andere Stile mehr.

Die Künstler kommen aus der ganzen Welt. Was sagt der Tanz über die Kultur der Länder?

Sutinen: Natürlich bringt jeder Tänzer etwas von dort mit, wo er herkommt. Aber die Tanzkultur ist so international, dass einzelne Tänzer nicht ihre Kultur repräsentieren, sondern vor allem ihre ganz eigenen Sichtweisen auf die Welt verarbeiten. Sie geben mit ihrem Tanz eine Antwort auf die Frage nach kultureller Vielfalt und Identität. So setzt sich zum Beispiel Nora Chipaumire, die in Simbabwe geboren wurde und nun in New York lebt, in ihren Performances mit der afrikanischen und amerikanischen Kultur auseinander.

Wo können die Besucher das alles erleben?

Sutinen: Das Festival findet an elf verschiedenen Orten in Berlin statt: mal ganz klassisch im Theater, aber auch in Museen oder Galerien.

Dürfen die Gäste auch selbst mitmachen?

Sutinen: Sehr gerne! Wir ermutigen die Besucher, Teil des Festivals zu sein. Zum Beispiel bei der achtstündigen Performance »Fluid Grounds«. Dabei gestalten Besucher und Künstler gemeinsam Wände und Boden eines Kunstmuseums mit buntem Klebeband. Zudem bieten wir Gesprächsrunden mit allen Künstlern a

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