Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2018
Angst
In der Gesellschaft rumort es: Ein Gefühl wird politisch
Der Inhalt:

Geschichten, die gesund machen

von Eva-Maria Lerch vom 13.09.2018
Traurige und gestresste Menschen sollten Romane lesen. Die Ärztin und Journalistikprofessorin Silke Heimes würde das Lesen am liebsten per Rezept verordnen. Ein Gespräch über die heilende Wirkung von Büchern in einer verwirrten Welt
Lesen kann heilen, sagt Silke Heimes, sie ist Ärztin und Professorin für Journalistik an der Hochschule Darmstadt sowie Gründerin des Instituts für Kreatives und Therapeutisches Schreiben (Foto: Rau)
Lesen kann heilen, sagt Silke Heimes, sie ist Ärztin und Professorin für Journalistik an der Hochschule Darmstadt sowie Gründerin des Instituts für Kreatives und Therapeutisches Schreiben (Foto: Rau)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik-Forum: Frau Heimes, welches Buch lesen Sie gerade?

Silke Heimes: Oh! (sie lacht) Ich lese gerade den Krimi »Selfies« von Jussi Adler-Olsen. Er ist gut gestrickt, und er fesselt mich. Ich lese sogar ziemlich viele Krimis – weil ich ein Interesse daran habe, wie Geschichten funktionieren. In unserer schnelllebigen Zeit ist es eine Kunst, Leute so in den Text hineinzuziehen, dass sie dabeibleiben. Denn sie sind ja etwas anderes gewohnt: dieses schnelle Klick-Klick aus dem Internet.

Und wie macht Adler-Olsen das?

Heimes: Er stellt die Menschen und deren Gefühle in den Vordergrund. Das schafft eine psychologische Verbindung, einen Pakt zwischen Leser u

Kommentare
Der Kommentierungszeitraum für diesen Artikel ist abgelaufen, daher können Sie ihn leider nicht mehr kommentieren.