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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2021
Hinterm Horizont
Aussichten nach Corona
Der Inhalt:

Das koloniale Erbe
Ende der Plünderung

von Lutz Mükke vom 21.01.2021
Geraubte Benin-Kunstwerke gehören zu dem Wertvollsten, was Afrika-Sammlungen in Deutschland und ganz Europa bis heute stolz zeigen. Doch Nigeria fordert sein Kulturerbe zurück
Benin-Bronzen, wie dieser Gedenkkopf, werden von deutschen Museen als »Kulturbesitz« beansprucht. (Foto: Lutz Mükke)
Benin-Bronzen, wie dieser Gedenkkopf, werden von deutschen Museen als »Kulturbesitz« beansprucht. (Foto: Lutz Mükke)
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Als der schwarze Geländewagen im Dorf Ugbine hält, springen Soldaten und Polizisten aus dem Begleitbus. Sie sichern das Gelände für Osaze Osemwegie-Ero, den Kommissar für »Kunst, Kultur, Tourismus und Diaspora-Angelegenheiten« im nigerianischen Bundesstaat Edo. »Wir haben viel vor«, sagt der Kommissar in der flirrenden Mittagshitze. Geplant ist ein Tourismus-Cluster mit einem neuen Museum für die Kunst und Kultur Benins sowie Erinnerungsorten für die koloniale Vergangenheit.

Das heutige Nigeria ist ein junges Land, dessen Grenzen seit der Kolonialzeit Hunderte »traditionelle« Königreiche, Gesellschaften und Sultanate umfassen, die parallel zu den modernen Staatsstrukturen bis heute fortleben. Dazu gehört unter anderem das Herrscherhaus des Königreichs Benin in Benin-City (nicht zu verwechseln mi

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